Willkommen

Kinder sitzen auf Kletterseilen

Die Mitglieder der Elterninitiative "Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen" - Dorsten treten für mehr gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderungen ein. Sie wollen das Thema schulische Inklusion stärker ins Bewusstsein von Politik und Öffentlichkeit rücken und Einfluss auf lokale schulpolitische Entscheidungen nehmen. Außerdem wollen sich die Eltern bei der Durchsetzung der Rechte ihrer Kinder gegenseitig unterstützen. Nicht nur Eltern aus Dorsten sondern auch aus den umliegenden Städten sind eingeladen, mitzuarbeiten.

Sekundarschule - Eine Schule für alle? Eine Schule für Dorsten? Veranstaltung der Dorstener Grünen.

Termin: 
28.11.2011 - 18:30

Die Grünen in Dorsten laden am Montag, den 28.11. um 18:30 Uhr zu einem Schulpolitischen Gespräch zum Thema Sekundarschule in das Jüdische Museum Westfalen in Dorsten ein. Das Thema Inklusion soll in diesem Zusammenhang ebenfalls angesprochen werden.

Als Gäste sind der Projektkoordinator im Schulministerium, Rainer Michaelis und die Schulleiterin der Gemeinschaftsschule Billerbeck, Barbara van der Wielen eingeladen.

Um Anmeldung bei den Grünen wird gebeten. Kontaktdaten auf dem angefügten Flyer (s.u.). Weiterlesen »

Inklusion: Grüne sollen endlich Farbe bekennen!

Pressemitteilung der LAG Gemeinsam leben - gemeinsam lernen NRW e.V. und mittendrin e.V.
Demoszene

Elternvereine enttäuscht über grüne Schulpolitik in NRW

Anlässlich des bevorstehenden Parteitags der NRW-Grünen am kommenden Wochenende fordern die Elternvereine „Gemeinsam leben – gemeinsam lernen“ die Partei auf, in Sachen Inklusion endlich Farbe zu bekennen
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„Obwohl die Landesregierung nun schon seit einem dreiviertel Jahr im Amt ist, liegt noch nicht einmal ein Gesetzentwurf vor, um Kindern mit Behinderung einen individuellen Rechtsanspruch auf gemeinsames Lernen zu sichern“, bemängelt Bernd Kochanek, Vorsitzender der LAG Gemeinsam leben – gemeinsam lernen. Immer noch müssen Eltern, die für ihr behindertes Kind die Integration wollen, um einen Platz an der Regelschule kämpfen – und darum, dass ihr Kind an der Regelschule auch die Förderung bekommt, die es braucht. Dabei sind sie weiterhin den Ermessensentscheidungen von Behörden und Schulleitern vor Ort ausgeliefert. Weiterlesen »

Dorsten wird die UN-Behindertenrechtskonvention bei der Schulentwicklungsplanung berücksichtigen

Stadtwappen Dorsten

Am 03.05.2011 stand das Thema Schulentwicklungsplanung auf der Tagesordnung des Dorstener Schulausschusses.

Beschlossen wurde, dass in Dorsten ein umfassender, alle Schulstufen umfassender Schulentwicklungsplan aufgestellt werden soll, bei dem insbesondere die Maßgaben und die Ziele der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen zur Entwicklung eines inklusiven Bildungssystems beachtet werden.

Ohne Gegenstimmen mit einer (nicht mit dem Inhalt begründeten) Enthaltung hat der Schulausschuss der Vorlage zugestimmt.

Vorgesehen ist neben einer umfassenden Beteiligung der Öffentlichkeit in Schulplenumsveranstaltungen und Elternbefragungen auch ein Arbeitskreis zur fachlichen Beratung, in dem auch Gruppierungen vertreten sind, die sich um die Belange von Menschen mit Behinderungen kümmern. Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen, sowie die Lebenshilfe werden dabei ausdrücklich erwähnt. Weiterlesen »

2 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention - Die Bilanz ist beschämend

Eltern legen Zwischenbericht über die Umsetzung in Schulpolitik der Bundesländer vor
Flagge Vereinte Nationen

Seit zwei Jahren ist die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung von 2006 für Deutschland rechtsgültig. Nach der Ratifizierung durch Bundestag und Bundesrat im Dezember 2008 erlangte die Konvention am 26. März 2009 den Rang eines Bundesgesetzes.

Heute, zwei Jahre danach, muss die Bundesregierung der UNO einen ersten Zwischenbericht vorlegen, in dem sie die Fortschritte bei der Umsetzung der Konvention dokumentiert. Wie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales BMAS mitteilt, gelingt es der Bundesregierung jedoch nicht, den Bericht fristgerecht vorzulegen.

Deshalb dokumentieren die Elternverbände zum heutigen Jahrestag für 11 Bundesländer den Stand der Umsetzung der Bildungs-Verpflichtungen aus der UN-Konvention. Dabei lässt sich im Überblick feststellen:

Die Bilanz ist für Deutschland beschämend.

Die UN-Konvention verpflichtet die Staaten unter anderen zum Aufbau eines "inklusiven Bildungssystems". In der Gesamtwertung der Konvention heißt das: Weiterlesen »

Schlag ins Gesicht der Betroffenen

LAG Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen NRW nimmt Stellung zu den KMK-Empfehlungen zur inklusiven Bildung
Logo Kultusministerkonferenz

Die Kultusministerkonferenz hat hat im Februar einen Entwurf für eine ländergemeinsame Empfehlung „Inklusive Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen“ zur Anhörung für die Fachöffentlichkeit freigegeben. Die LAG Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen NRW hat jetzt zu diesem Papier Stellung genommen und sieht darin die völlig unverbindliche Umsetzung uralter KMK-Empfehlungen, in der ab und zu das Wort „inklusiv“ benutzt wird. Aus Sicht der LAG ist das Papier ein „Schlag ins Gesicht der Betroffenen, das ihre Rechte negiert und sie wieder zu Bittstellern einer bestimmten Kategorie degradiert“ Weiterlesen »

Inklusion ist nicht nur eine Möglichkeit

Presseinformation vom 16.02.2011

Das klare Bekenntnis von Bürgermeister Lütkenhorst zum Ziel eines inklusiven Schulsystems haben Eltern behinderter Kinder bei der städtischen Veranstaltung am 10.02. aufmerksam zur Kenntnis genommen.

"Wir dürfen nicht zulassen, dass dieses Ziel jetzt zerredet und die Rechte unserer Kinder wieder relativiert werden." sagt Michael Baumeister von der Elterninitiative Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen. "Aus der UN-Konvention ergibt sich eindeutig das Recht behinderter Kinder auf diskriminierungsfreien Zugang zur inklusiven Schule und angemessene Vorkehrungen. Die Vertragsstaaten sind verpflichtet, Kindern mit Behinderungen den Zugang zu einem inklusiven, hochwertigen und unentgeltlichen Unterricht an Grundschulen und weiterführenden Schulen zu ermöglichen. Das ist mehr als nur eine Möglichkeit. Inklusion ist ein Menschenrecht." Weiterlesen »

Behörden sollen schon jetzt alle Möglichkeiten ausschöpfen, gemeinsames Lernen zu ermöglichen

Erlass des NRW-Schulministriums verpflichtet Schulbehörden, das Schulrecht ab sofort im Sinne der UN-Konvention auszulegen
Plakat Inklusion für Alle

Im Dezember 2010 hat Schulministerin Löhrmann einen Erlass angekündigt, mit dem Schulträger und Schulaufsicht verpflichtet werden sollen, schon jetzt das Schulrecht konsequent im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention auszulegen.

Gleichzeitig will die Landesregierung auf der Grundlage eines Inklusionsplans die Transformation der UN-Konvention in Landesrecht voranbringen.

Der angekündigte Erlass liegt nun in Form einer geänderten Verwaltungsvorschrift zu §37 AO-SF vor.
Bis zur Umsetzung der UN-Konvention in Landesrecht sollen danach Schulträger und Schulaufsicht im Rahmen der bestehenden Regelungen alle Möglichkeiten ausschöpfen, um dem Elternwunsch so weit wie möglich Rechnung zu tragen.
Die Ablehnung des Elternwunsches auf Gemeinsamen Unterricht müssen die Schulaufsichtsbehörden ab sofort umfassend begründen. Weiterlesen »

Schulministerin kündigt kurzfristig Erlass über Gemeinsamen Unterricht an

Erlass noch vor Weihnachten angekünditg - Presseinformation von mittendrin e.V. Köln
Sylvia Löhrmann

NRW: Endlich konkrete Schritte zum inklusiven Bildungssystem angekündigt

14.12.2010 Beim ersten Treffen des "Gesprächskreises Inklusion" gestern abend im Düsseldorfer Luisengymnasium hat NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann erstmals konkrete Schritte zum Aufbau eines inklusiven Bildungssystems an Rhein und Ruhr angekündigt.

Ab sofort soll der Gemeinsame Unterricht von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung in Grundschulen wie in weiterführenden Schulen kräftig ausgebaut werden.

Die Ministerin kündigte kurzfristig einen Erlass an, der die untergeordneten Behörden verpflichtet, die derzeitige Schulrechtslage konsequent im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention anzuwenden. Damit soll der Ausbau des Gemeinsamen Unterrichts angekurbelt werden. Zwangszuweisungen von Kindern und Jugendlichen zu Sonderschulen sollen der Vergangenheit angehören. Weiterlesen »

Doch keine 67% integrative Beschulung in Dorsten

Verwaltung räumt Rechenfehler in Ausschussvorlage ein

In der Vorlage zur vergangenen Schulausschussitzung am 28.09.2010 stellte die Verwaltung fest, die Quote für die integrative Beschulung läge in Dorsten in der Primarstufe bei 40%. Würde man berücksichtigen, dass an der Astrid-Lindgren-Schule nur 56 Kinder des Primarbereichs aus Dorsten kommen, betrage die Quote sogar rund 67 %.

Im Protokoll der Schulausschussitzung räumt die Verwaltung nun einen Rechenfehler ein: Weiterlesen »

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